Mittwoch, 29. April 2009

SCHWEINEGRIPPE IN NRW NICHT AUSGESCHLOSSEN - KONTROLLEN WERDEN VERSCHÄRFT

In Mexiko sind inzwischen 152 Menschen an Grippe gestorben. Bei 20 Toten wiesen die Behörden den Erreger A/H1N1 nach. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte bislang sieben Todesfälle durch die Schweinegrippe in dem Land.

Neue Verdachtsfälle auch in Deutschland

In Deutschland gibt es aktuell sieben Verdachtsfälle: Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder berichtete von drei Betroffenen, die unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten in Mexiko gewesen seien und bei denen das bayerische Landesamt für Gesundheit Influenza-A-Viren festgestellt habe. Ob es sich um die neue mexikanische Form handele, prüfe jetzt das Robert-Koch-Institut.

In Recklinghausen wurde ein Ehepaar, mit Verdacht, auf Schweinegrippe untersucht. Entwarnung. Das Paar hat sich nicht angesteckt.

Das AKH Viersen hat sich für den Fall der Fälle ausgerüstet. Nähere Informationen lesen Sie hier.

Am größten nordrhein-westfälischen Flughafen Düsseldorf wird ab sofort ein Arzt in jedes Flugzeug geschickt, das direkt aus Mexiko oder den USA kommt. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch (29.04.09) in Düsseldorf an. Die Ärzte werden nicht jeden Passagier untersuchen. Sie sollen aber nach Verdachtsfällen Ausschau halten und für Beratung und Fragen zur Verfügung stehen. Die 22-jährige Hamburgerin, die an Schweingrippe erkrankt ist, war über den Flughafen Düsseldorf von Mexiko nach Deutschland eingereist.

Hotline für Bürgeranfragen unter 0180 - 3 100 210 erreichbar. Schweinegrippe - die aktuellen Informationen

LINK: Weltgesundheitsorganisation

Webnews

Keine Kommentare: