Sonntag, 24. Mai 2009

Aktuelle Waldbrandgefahr im Frühjahr

Umsichtiges Verhalten kann Waldbrände verhindern

Nach einem Waldbrand auf einer Fläche von etwa 2.000 m² im siegerländischen Netphen, bei dem neulich rund 60 Feuerwehrleute mehrere Stunden im Einsatz waren, weist der Landesbetrieb Wald und Holz NRW auf die aktuelle Gefährdungssituation hin.

Je nach Region und Art des Waldes kann eine hohe Waldbrandgefahr bestehen. Trockene und warme Witterungsperioden verstärken das Risiko. Das vertrocknete Pflanzenmaterial des Vorjahres und noch wenig frisches Grün begünstigen ebenfalls die Waldbrandgefahr im Frühjahr.

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW bittet alle Waldbesucherinnen und -besucher, durch umsichtiges Verhalten bei der Waldbrandverhütung mitzuhelfen. So ist z.B. offenes Feuer im Wald verboten und Grillen nur an ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt.

In Nordrhein-Westfalen gilt im Wald vom 1. März bis 31. Oktober ein absolutes Feuer- und Rauchverbot.

Durch aussetzende Niederschläge wird die Waldbrandgefahr in den nächsten Tagen verschärft werden. Zwar wird das schnelle Wachstum der Bodenvegetation und das gleichzeitige Grünwerden der Baumkronen die Gefahr etwas mindern, aber primär beeinflussender Faktor bleibt die anhaltend trockene Witterung. 

 

Weitere Informationen zur aktuellen Waldbrand-Gefahrenprognose finden Sie beim Deutschen Wetterdienst.

QUELLE: Landesbetrieb Wald und Holz NRW

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