Zumindest am Freitag Nachmittag war der Bereich Viersen ein gefährliches Pflaster für Fahrradfahrer. Die Unfallserie begann um 14.35 Uhr in Süchteln auf der Hindenburgstraße in Höhe des Äquatorweges. Hier war aus Richtung Dülken kommend eine vierköpfige Radlergruppe aus den Niederlanden "bergab" in Richtung Süchteln unterwegs. Kurz vor dem Äquatorweg bogen die Radler in den Verbindungstunnel ab, als sie die Hilferufe einer Mitfahrerin hörten, die als letzte in der Gruppe unterwegs war. Die anderen drei Fahrer der Gruppe fanden die 61-jährige Mitfahrerin auf dem Boden liegend vor; sie hatte sich bei einem Sturz so schwere Verletzungen zugezogen, dass sie in die Universitätsklinik Düsseldorf gebracht werden musste. Ob es sich um einen Alleinunfall handelt oder jemand anders beteiligt war, kann zur Zeit nicht abschließend gesagt werden, da das Fahrrad der Niederländerin nur minimalste Schäden aufweist. Sollten Zeugen zu dieser Zeit den Vorfall beobachtet haben, werden sie gebeten, sich unter 02162-377/0 mit der Polizei in Viersen in Verbindung zu setzen.
Glimpflicher liefen die beiden anderen Unfälle mit Radfahrerbeteiligung ab. Auf einem Parkplatz an der Bahnhofstraße in Viersen übersah gegen 15.00 Uhr ein 33-jähriger PKW-Fahrer aus Dülken eine 72-jährige Radfahrerin, die sich beim Sturz nur leichte Verletzungen zuzog.
Nur kurze Zeit später (15.30 Uhr) übersah ein 36-jähriger PKW-Fahrer aus Boisheim einen 61-jährigen Radfahrer aus Dülken, der in Boisheim die Brüggener Straße in Richtung Dülken befuhr. Beim Abbiegevorgang kam der Radfahrer zu Fall, verletzte sich aber ebenfalls nur leicht.
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