Montag, 12. Juli 2010

UNWETTER ÜBER VIERSEN

Um 11:44 Uhr lief der erste wetterbedingte Notruf bei der Leitstelle der Polizei auf. Bis 12:45 Uhr gingen im Minutentakt Hilferufe und Meldungen über Gefahrenstellen ein. Bis zur Stunde ist die Polizei dabei, die gemeldeten Gefahrenstellen abzufahren und falls nötig, Straßen zu sperren, bis die Hindernisse beseitigt sind. Quer durch das Kreisgebiet sind die weit über 50 Einsatzorte verteit. Zumeist handelt es sich um umgestürzte Bäume, die Straßen blockieren oder Autos beschädigten. Auch Ampeln und Hochspannungsmasten sowie Dächer wurden durch den Sturm umgerissen oder beschädigt. Die vereinzelten Meldungen, bei denen es Angaben zu Verletzten gab, wurden von der Feuerwehr bearbeitet. Zur Stunde hat sich Petrus wieder beruhigt und die Polizei ist gemeinsam mit den Feuerwehren dabei, die Straßen wieder befahrbar zu machen und die Gefahrenstellen zu beseitigen.

Auf Grund starker Gewitterböen kam es im Kreisgebiet zu zahlreichen Gefahrenstellen und Sachbeschädigungen. Zumeist handelt es sich um umgestürzte Bäume und herabfallende Äste, die Straßen blockierten oder Autos beschädigten. In Kempen auf der Pestalozziestraße stürzte ein Arbeiter durch eine Windböe aus acht Metern Höhe von einem Gerüst und verletzte sich lebensgefährlich. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber einem Krankenhaus zugeführt. In Höhe Grenzweg (Willich-Anrath) wurde die Oberspannungsleitung der Bahnstrecke abgerissen. Ein herannahender Zug musste mit einer Notbremsung zum Halten gebracht werden. Dabei wurden zwei Passagiere leicht verletzt. Die übrigen wurden mit Bussen weiter befördert

Quelle: POLIZEI VIERSEN

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