Samstag, 10. Juli 2010

WOHNUNGSBRAND IN RATINGEN FORDERT MENSCHENLEBEN














Am späten Samstagmorgen des 10.07.2010, um 10.57 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Ratingen, durch Anwohner der Bahnstraße in der Innenstadt, über einen Dachstuhlbrand im Hintergebäude des Hauses Nr. 36 informiert. Feuerwehr und Polizei lösten daraufhin einen gemeinsamen Großeinsatz aus. Einzelheiten zum Lösch- und Rettungseinsatz der Feuerwehr Ratingen bitten wir einer angekündigten Pressemitteilung (ots) der Feuerwehr Ratingen zu entnehmen.

Während der schnell erfolgreichen Löscharbeiten der Feuerwehr Ratingen, wurde in der sehr unordentlichen und vermüllten Brandwohnung der 51-jährige Wohnungsmieter leblos und mit schweren Brandverletzungen in seinem Nachtlager aufgefunden. Der Ratinger wurde sofort geborgen, ein Notarzt konnte jedoch im Rettungswagen vor dem Brandhaus nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Um die Lösch- und Rettungswege der Feuerwehr freizumachen und zu -halten, mussten von der Polizei nicht nur die Bahnstraße im Bereich des Brandortes, sondern auch große Teile des innerstädtischen Rings gesperrt werden. Davon besonders betroffen war der Freiligrathring, der wie die Bahnstraße erst nach ca. 90 Minuten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Um- und Ableitungsmaßnahmen der Polizei betrafen dabei auch den öffentlichen Personennah- und Busverkehr. Insgesamt kam es in Folge des Brandeinsatzes zu nicht unerheblichen, aber unvermeidlichen Verkehrsstörungen im Ratinger Innenstadtbereich.

Die Ratinger Polizei war mit Unterstützung aus dem ganzen Kreis Mettmann und dabei mit 22 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Nach dem Ende der Löscharbeiten wurde der Brandort beschlagnahmt und die Kriminalwache und das Kommissariat 1, der zentralen Kriminalinspektion 1 in Mettmann, haben die Ermittlungen und Maßnahmen zur Spurensicherung aufgenommen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gibt es bisher keine Hinweise auf ein Fremdverschulden an der Brandentstehung sowie am Tode des 51-jährigen Ratingers. Die polizeilichen Ermittlungen stehen jedoch noch am Anfang und dauern weiterhin an. Über weitere bzw. abschließende Ergebnisse wird unaufgefordert nachberichtet.

Quelle: POLIZEI KREIS METTMANN

Keine Kommentare: